A Visit to the Petite Maison
A Visit to the Petite Maison
A Visit to the Petite Maison
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A Visit to the Petite Maison

A Visit to the Petite Maison

2015 — Building Documentary by Severin Kuhn, 11 min.

This film was made in the summer of 2015 on the occasion of the exhibition „A Tribute to Le Corbusier“ at the Villa „Le Lac“ in Corseaux.
We have recorded a visit to the Petite Maison of Le Corbusier and Pierre Jeanneret in moving pictures and an audio track but without explanations. The film is patient, calm and curious: we hear the sound of steps, reverberations from the street nearby, doors and cabinets being opened and closed, and we see the flexible ways in which the house and its furnishings might be used.

It is an attempt to illuminate and elucidate the lively “jeu, savant, correct et magnifique des volumes sous la lumière”.
The film has been uploaded onto the Internet in order to “expand” public perception of this small, private building and make it accessible to the public at large.

Concept
Annette Gigon / Mike Guyer
Film
Severin Kuhn
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer
Building Documentations for Gigon/Guyer

Building Documentations for Gigon/Guyer

2011-2019 — Building Documentary by Severin Kuhn, 45 x 2-5 min.

„Architektur auszustellen, in anderen Gebäuden erscheinen zu lassen, ist ein eigentlich widersprüchliches Unternehmen: Die meisten Bauten kann man besuchen“, so Annette Gigon und Mike Guyer. Das Medium Film hätten sie gewählt, um die tonnenschweren Gebäude zu versammeln, sie in ihrem alltäglichen Gebrauch in den Ausstellungsraum zu „transportieren“. Und so haben sie den Schweizer Filmemacher Severin Kuhn beauftragt, ihre Bauten zu dokumentieren. Auf den ersten Blick scheint es, als habe Kuhn nichts anderes gemacht als ein Fotograf: Er filmt, verzerrungsfrei, klassische Architekturansichten. Doch spielt er die Möglichkeiten des Films gegenüber dem Foto geschickt aus. Wenn er von einer festen Position filmt, quasi ein Standbild aufnimmt, lässt er ein Auto in eine Einfahrt einbiegen, Besucher durchs Museum laufen oder die Jalousie vor ein Fenster herunterfahren. Wenn er die Kamera doch bewegt, schwenkt er sie gemächlich, etwa so, als würde man selbst den Kopf drehen, um einen Raum vollständig zu erfassen.

Zu hören sind ausschließlich Originalgeräusche vom Drehort. Es erstaunt, wie leicht sich auf diese Weise das Wesen eines Gebäudes erschließt – in nur wenigen Minuten. Eine unerwartet kurzweilige Angelegenheit.

Text: Jan Friedrich, Berlin

Exhibition 1
Haupthalle der ETH Zürich
Exhibition 2
Architekturgalerie, Berlin
Exhibition 3
13th Venice Architecture Biennale, Venice
Exhibition 4
S AM Swiss Architecture Museum, Basel
Exhibition 5
Pavillon Le Corbusier, Zurich
Client
Annette Gigon / Mike Guyer Architekten
Director, Cinematographer, Editor
Severin Kuhn
Assessment
Assessment
Assessment
Assessment

Assessment

2013 — Documentary by Mischa Hedinger, 49 min.

Herr Strässle ist mit dem Motorrad in eine Wand gefahren. Frau Speck erkrankte an einem Hirntumor und wurde von ihrem Ehemann verlassen. Herr Nimani leidet seit dem Jugoslawienkrieg an Depressionen.
Alle sind auf finanzielle Hilfe des Schweizer Staates angewiesen. Ihre Situation wird in einem Assessment von Vertretern der Sozialversicherungen und des Sozialdienstes beurteilt. In einer Stunde wird ein Integrationsplan aufgestellt, um die Betroffenen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

Der Film blickt hinter die Kulissen des Sozialstaates und zeigt die von Macht und Ohnmacht geprägten Gespräche zwischen Experten und Betroffenen.

Production
ton und bild GmbH
Director
Mischa Hedinger
Cinematographer
David Röthlisberger, Severin Kuhn