MOMENT–MONUMENT – ROMAN SIGNER 2016

 

Dokumentation von Severin Kuhn

Sprache: Deutsch

Künstler Roman Signer / Produktion: Theo Hotz Partner / Kamera, Regie, Schnitt: Severin Kuhn

 

Die Theo Hotz Partner – Stefan Adler, Peter Berger und Robert Surbeck – luden ein zu einem besonderen Moment an einem besonderen Ort zusammen mit dem Künstler Roman Signer.

«Moment-Monument» fand in der Baugrube PJZ (ehemaliges Güterbahnhofareal) am Dienstag, 20. September 2016 statt. Für «Moment-Monument» ist ein Artikel mit Bildern und Film unter Swissarchitects erschienen.

 

Swiss Architects beschreibt «Moment-Monument» treffend: „Wenn die Baugrube zur Arena wird. Zwei Raketenvelos an Spannseilen, die zwischen die Spundwände gespannt wurden, lieferten sich am Dienstag einen von Roman Signer angezettelten Kampf. Roman Signer liess zwei Rennvelos von Raketen angetrieben aufeinander los, sie kollidierten in der Mitte, zerstörten sich gegenseitig und blieben als Gerippe ineinander verkeilt zurück – und erinnerten mit den geschwungenen Lenkern an Stiere.

 

www.theohotz.ch

www.romansigner.ch

www.swiss-architects.com

 

DURCHZUG – ROMAN SIGNER 2016

 

Dokumentation von Severin Kuhn

Sprache: Deutsch

Künstler Roman Signer / Produktion: KKiöR, Theo Hotz Partner / Kamera, Regie, Schnitt: Severin Kuhn

 

Der Schweizer Künstler Roman Signer hat ein Kunstprojekt im Bahnhof Aarau realisiert:

Im Luftraum der öffentlich zugänglichen, dreigeschossigen Bahnhofhalle hängen Ventilatoren, welche auf die durchfahrende Züge reagieren und deren Durchfahrt in der Bahnhofhalle sinnbildlich wiedergeben. Die Ventilatoren sind paarweise angeordnet und öffnen sich bei einer Zugdurchfahrt allein durch ihre gegenseitig abstossende Luftbewegung, die Reihenfolge der Öffnung folgt dabei der Durchfahrtsrichtung der Züge.

 

Unterstützt von:

Kantonale Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KKiöR), Theo Hotz Architekten, Stadt Aarau, Aargauische Kantonalbank, IBAarau AG, Autexis IT AG, SBB.

 

www.theohotz.ch

www.romansigner.ch

www.ag.ch

 

NORA. EIN PUPPENHAUS 2016

 

Theater Neumarkt: 06.05.2016 – 16.07.2016

Von Henrik Ibsen

Regie, Textfassung und Kostüme: Heike M. Goetze

Bühne: Simeon Meier

Musik: Fabian Kalker

Video: Severin Kuhn

Dramaturgie: Ralf Fiedler

Mit: Simon Brusis, Martin Butzke, Maximilian Kraus, Yanna Rüger, Lucy Wirth

 

Der frischgebackene Bankdirektor und die schöne Kindfrau, im Hintergrund ein paar auf der Strecke Gebliebene – nichts scheint so normal seit 135 Jahren und ist doch ganz offenbar gesellschaftlich «gemacht». Die Lüge ist verpönt, aber die Wahrheit mutet man dem «Partner» auch nicht zu, das Visier bleibt unten. Wie kann das sein, warum bleibt das so konstant, wo sich heute die Werte doch wandeln wie die Mode? – Schon in Ibsens Stück ist die Frau nie nur das reizend kleine Vögelchen.

Nora hat sich Geld geliehen, dafür eine Unterschrift gefälscht – dann jahrelang die Raten vom Einkommen ihres Mannes Helmer abgezweigt und das verschwenderische Gucci-Püppchen gespielt. Aus Liebe, glaubt sie. Ihr Mann war krank und nur so zu retten. Das Puppenhaus steht auf dünnen Lügenbeinen… Nora zieht am Ende aus, schreibt ein Stück Emanzipationsgeschichte, setzt eine neue Norm. Und Helmer, hätte er ein anderes Verhalten lernen können, ein anderes Normal? Ingmar Bergman hat im Stück «Ein Puppenhaus» (im Original bei Ibsen ohne «Nora» im Titel) vor allem die Tragödie Helmers gesehen. Provokant beschreibt er ihn: Ein netter, normaler, sehr verantwortungsvoller Typ.

 

www.theaterneumarkt.ch

www.tagesanzeiger.ch/kultur/theater/